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Gestrandete Pfadfindergruppe findet in Dasing Unterschlupf und Hilfe beim Roten Kreuz

Veröffentlicht am 24.08.2017
Völlig durchnässt fand ein Pfadfindertrupp vom Stamm Albstadt in Unterfranken Unterschlupf und Hilfe beim Roten Kreuz in Dasing. Am nächsten Tag machten sie sich trocken und gestärkt auf ihren Weg weiter durch Bayern.

Dasing (oh) Sie waren in ganz Bayern eine Woche lang unterwegs um zu wandern und auch mit dem Zug Bayern von Lindau bis Nürnberg zu erkunden. Nun kam die Pfadfindergruppe vom Stamm Albstadt in Unterfranken auf ihrer Tour durchnässt nach Dasing auf der Suche nach einem Nachtquartier. In ihrer Not wandten sich die acht Jugendlichen und ihre zwei Betreuer an die Gemeindeverwaltung in Dasing, die ihnen auf die Schnelle auch nicht weiterhelfen konnte. Doch erinnerte man dort daran, dass das BRK Friedberg vor kurzem nach dem Brand der Western City auch alle die unverletzten Beteiligten rasch und professionell versorgt hatte. Ein Anruf an das Rote Kreuz in Friedberg war erfolgreich. Rettungsdienstleiter Thomas Winter, früher selbst mal Pfadfinder, informierte die Mannschaft des HvO (Helfer vor Ort) in Dasing. Man verständigte sich darauf, den jungen Leuten als Nachtquartier die Fahrzeughalle der Dasinger Wache zur Verfügung zu stellen. Michael Weiß vom HvO Team Dasing nahm die acht Jugendlichen und ihre beiden Gruppenleiter Lina Kühl und Alexander Sauer kurze Zeit später bei der Gemeindeverwaltung in Empfang und brachte sie zur Dasinger Rotkreuz-Wache. Die Pfadfinder waren hellauf begeistert, da sie hier neben einem trockenen Schlafplatz auch noch mit einer neuen Toilette mit Dusche und einer komplett ausgestatteten Küche überrascht wurden. Dann wurde erst mal der blutende Zeh einer Pfadfinderin versorgt, bevor es darum ging, noch etwas für das Abendessen zu besorgen. Mit Spielen und einer Portion Spagetti Carbonara mit frischen Eiern, welche noch rasch frisch vom Bauernhof geholt wurden, verging der Abend rasch. Nach einem ausgiebigen Frühstück machte sich der Pfadfindertrupp auf den Weg nach Treuchtlingen als nächste Station ihrer Tour durch Bayern. Mit einem herzlichen Dank verabschiedeten sich die jungen Leute und machten noch rasch ein Foto zum Andenken. Benedikt, der einzige Junge der Truppe meinte zum Abschied: „Nun habt ihr vom Roten Kreuz heute für uns eine gute Tat vollbracht.“

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