Geschichte der Sanitätsbereitschaft Aichach

1870


Bildung eines Ausschusse, der sich als "Zweigverein des Frauenvereins vom Roten Kreuz" besonders in den Kriegsjahren und Nachkriegsjahren 1870/71 1914/18 hervortat.

                 07.04.1881

Der Zweigverein wird in den Verband der Frauenvereine vom Roten Kreuz in Bayern aufgenommen. Dadurch wurde das Hilfskomitee nunmehr eine feste Einrichtung des Roten 
Kreuzes.

                 13.03.1890

Gründung des "Männerzweigverein im Bayerischen Landeshilfsverein vom Roten Kreuz".

                 17.07.1922

Auf Anregung des damaligen Bezirksamtmanns und späteren Oberregierungsrates Echter versammelten sich mehrere Aichacher Bürger im damaligen Gasthof Stemmer und gründeten die Aichacher Sanitätskolonne.
Aktive Mitglieder: 21


1925


Bereits 42 aktive Mitglieder

                  09.09.1931

Befreiung aller aktiven Kolonnenmitglieder vom Feuerwehrdienst durch die Stadt Aichach.


1932


Erster Ausbildungskurs in "Erster Hilfe" durch Kolonnenarzt Dr. Stumpf.
Installation eines eigenen Telefons in der Wohnung des damaligen Kolonnenführers für Sanitätsdienste ( Rettungsdienste ).

                 26.04.1935

Umbenennung der Sanitätskolonne Aichach aufgrund einer Anordnung des Landesverbandes des Roten Kreuzes in "Sanitätszug Aichach".

                 04.04.1936

Beschaffung des ersten Sanitätswagens. Ein "Opel Blitz". Spitzengeschwindigkeit 40 km/h.

                1939 - 1945

Der Bereitschaftsdienst wird überwiegend von Frauen aufrechterhalten, da die meisten männlichen aktiven Mitglieder nicht zu Hause waren.


1945


Gründung von Kreis- und Bezirksverbänden im Bayerischen Roten Kreuz.
Zur Bewältigung des Krankentransportes stellte die Militärregierung einen Mercedes-Diesel zur Verfügung. Dazu kam auch ein amerikanischer Sanitätswagen, ein 12-Zylinder Lincoln, welcher aber aufgrund seiner "Sparsamkeit mit Treibstoff" kaum einsetzbar war.


1950


Wiederaufnahme der Breitenausbildung ( Erste Hilfe . . . )

1952

Die Stadt Aichach stellt dem Roten Kreuz ein Grundstück an der Martinstrasse für ihre Arbeit zur Verfügung, da die zu diesem Zeitpunkt bestehende Unterbringung sich als äußerst unzuträglich erwies.

1954

Die Bezugsfertigkeit der neuen Räume für die Aichacher Rot Kreuzler ist hergestellt.

1963/64

Der "Sankabestand" wird um zwei weitere Sanitätswagen erweitert.

1966

Das Haus an der Martinstrasse wird für den zunehmenden Fuhrpark erweitert.

1969

Zwei neu moderne Krankenwagen werden in den Dienst der Aichacher Rot Kreuzler gestellt.

1970

Um - bzw. Veränderungsbau der Räume an der Martinstrasse, da die Parterreräume zu beengt sind.



Fortsetzung folgt . . .










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