Bereitschaft Mering betreut vier Faschingsveranstaltungen

Veröffentlicht am 04.03.2015

Die Ehrenamtlichen der Bereitschaft Mering übernahmen im Faschings- Endspurt die medizinische Erstversorgung bei vier Faschingsveranstaltungen.

Den Auftakt machte ein „Sportlerball“ in der Mehrzweckhalle in Mering. Hier mischten sich einige Sanitäter als Mönche kostümiert unter das Partyvolk. Trotzdem blieben sie stets wachsam um bei Bedarf jederzeit schnell erste Hilfe leisten zu können.

Am Sonntag galt es den Faschingsumzug in Schmiechen mit anschließender Faschingsfeier zu betreuen. BRK-Einsatzleiter Daniel Stöckl und sein Stellvertreter Robin Pradel waren schon mehrere Wochen vorher in die Planungen des Veranstalters, der Polizei und der Feuerwehr einbezogen. „Nur mit einer zweckmäßigen Planung und sinnvoller Aufteilung der Einsatzeinheiten ist ein Sanitätsdienst über solch weitläufiges Veranstaltungsgelände zu verantworten“ weiß Daniel Stöckl zur berichten.

Für die unverzichtbare stabile Funkverbindung der Sanitäts-Einsatzkräfte untereinander sorgte der technische Materialwart Florian Hönig. Hierzu wurde die Mobile Wache auf dem höchsten Punkt in Schmiechen postiert und ein größerer Funkmast wurde verwendet.  

Weil ein Patiententransport mittels Krankenwagen während des laufenden Faschingsumzugs nur sehr eingeschränkt möglich ist, kamen drei Fußstreifen zum Einsatz die mit im Umzug marschierten und zwei Krankenwagen, die an taktischen Punkten stationiert waren. Koordiniert wurden die Einsätze von Florian Hönig, der in der Mobilen Wache als „Ein-Mann-Unterstützungsgruppe“ die funktechnische Einsatzabwicklung übernahm und damit die Einsatzleitung entlasten konnte.

Für die Patientenversorgung während der Faschingsfeier im Anschluss an den Umzug stand ein beheiztes Sanitätszelt bereit, welches gleichzeitig vier Patienten aufnehmen konnte.

Während der Faschingsumzug aus sanitätsdienstlicher Sicht ruhig verlief, wurden bereits kurz nach Umzugsende eine Vielzahl von Notfallbehandlungen erforderlich.

Das hohe Besucheraufkommen und der Genuss von hochprozentigen Spirituosen führten zu den typischen „Ausfallerscheinungen“ und Folgeverletzungen durch Stürze. Zwanzig Notfalleinsätze waren bis Veranstaltungsende zu versorgen. In acht Fällen wurde ein Abtransport durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus erforderlich, davon vier unter Hinzuziehung eines Notarztes. Dabei wurde die Einsatzfreude der ehrenamtlichen Helfer durch mehrere Übergriffe auf das Einsatzpersonal und Beleidigungen getrübt.   

Noch in der Nacht wurde das gesamt Einsatzmaterial nach Mering zurückverlegt und für den nächsten Faschingseinsatz klar gemacht.

Denn am Faschingsdienstag sorgten die Rot-Kreuzler für die sanitäts-dienstliche Absicherung beim Faschingstreiben auf dem Meringer Marktplatz. Auch hier wurde das Sanitätszelt als Anlaufstelle für Patienten aufgebaut und beheizt. Der Faschingsdienstag in Mering verlief einsatztaktisch ohne Besonderheiten.

Nachdem uns die BRK-Bereitschaft Friedberg am Schmiechener Faschingssonntag großartig mit einem Rettungswagen nebst Besatzung unterstützt hatte, engagierte sich die Bereitschaft Mering auch am Faschingsumzug und der anschließenden Tiefgaragenparty in Friedberg.

 

Die 16 beteiligten Sanitäter(innen) des BRK blickten nach dem Faschingsendspurt am Aschermittwoch auf die beeindruckende Einsatzzeit von 265 Stunden zurück. Hinzu kommen noch rd. 70 Stunden, die von den Helfern mit der Einsatzplanung, dem Auf- und Abbau der Behandlungsplätze und zuletzt auch mit der Materialpflege verbracht wurden. Denn der nächste Sanitätsdienst kommt bestimmt!  

 

Die Bereitschaftsleitung bedankt sich bei allen Beteiligten für die geleistete ehrenamtliche Arbeit und die hohe Einsatzfreude. Die zurückgespiegelte Anerkennung der Veranstalter zeigt uns die professionelle Erfüllung unseres Auftrages.

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Kreisverband Aichach-Friedberg
Bereitschaft Mering
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86415 Mering 

Tel. 0 82 33/ 73 90 20 - 2

Fax: 0 82 33/ 77 95 54 - 9

Mobil: 0151/ 64 95 90 90

E-Mail: info[a]brk-mering.de

 

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