BRK-Bereitschaft Mering betreut vier Faschingsveranstaltungen

Veröffentlicht am 17.02.2016

Die Ehrenamtlichen der Bereitschaft Mering übernahmen im Faschingsendspurt die medizinische Erstversorgung bei vier Faschingsveranstaltungen.

Den Auftakt machte ein „Sportlerball“ in der Mehrzweckhalle in Mering. Hier mischten sich sechs Sanitäter als Jet-Piloten kostümiert unter das Partyvolk. Trotzdem blieben sie stets wachsam um bei Bedarf jederzeit schnell erste Hilfe leisten zu können.

Am Sonntag galt es den Faschingsumzug in Mering mit anschließender Faschingsfeier zu betreuen. BRK-Einsatzleiter Daniel Stöckl und sein Stellvertreter Andreas Bröll waren schon Wochen vorher in die Planungen des Veranstalters, der Polizei, des Sicherheitsdienstes  und der Feuerwehr einbezogen. „Nur mit einer zweckmäßigen Planung und sinnvoller Aufteilung der Einsatzeinheiten ist ein Sanitätsdienst über solch weitläufiges Veranstaltungsgelände zu verantworten“ weiß Daniel Stöckl zur berichten.

Für die unverzichtbare stabile Funkverbindung der Sanitäts-Einsatzkräfte untereinander sorgte der technische Materialwart Florian Hönig. Hierzu wurde ein Einsatzleitzelt (mit Technik vergleichbar einer UGSanEL) im Pfarrgarten aufgebaut und ein größerer Funkmast verwendet.  

Weil ein Patiententransport mittels Krankenwagen während des laufenden Faschingsumzugs nur sehr eingeschränkt möglich ist, kamen drei Fußstreifen zum Einsatz die mit im Umzug marschierten und zwei Krankenwagen, die am Wendepunkt und Umzugsende stationiert waren.
Schnelle Mobilität für die Einsatzkräfte garantierten drei BRK-Quads (ATVs), die extra für den Faschingseinsatz beim Bezirksverband ausgeliehen wurden. 

Koordiniert wurden die Einsätze von Marco Petri und Florian Hönig, die im Einsatzleitzelt als  “Unterstützungsgruppe“ die funktechnische Einsatzabwicklung übernahmen und damit die Einsatzleitung entlasten konnten.

Für die Patientenversorgung während der Faschingsfeier im Anschluss an den Umzug stand ein beheiztes Sanitätszelt bereit, welches gleichzeitig vier Patienten aufnehmen konnte.

Während der Faschingsumzug aus sanitätsdienstlicher Sicht ruhig verlief, wurden bereits kurz nach Umzugsende eine Vielzahl von Notfallbehandlungen erforderlich.

Das hohe Besucheraufkommen und der Genuss von hochprozentigen Spirituosen führten zu den typischen „Ausfallerscheinungen“. Zwanzig Notfalleinsätze waren bis Veranstaltungsende zu versorgen. Einige Patienten müssten durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert werden. Dabei wurde die Einsatzfreude der ehrenamtlichen Helfer durch mehrere aggressive Übergriffe auf das Einsatzpersonal und Beleidigungen getrübt.   

Nachdem uns die BRK-Bereitschaft Friedberg am Meringer Faschingssonntag großartig mit einem Rettungswagen nebst Besatzung unterstützt hatte, engagierte sich die Bereitschaft Mering auch am Faschingsumzug in Friedberg.

 

Die 25 beteiligten Sanitäter(innen) des BRK blickten nach dem Faschingsendspurt am Aschermittwoch auf die beeindruckende Einsatzzeit von 260 Stunden zurück. Hinzu kommen noch rd. 60 Stunden, die von den Helfern mit der Einsatzplanung, dem Auf- und Abbau der Zelte und zuletzt auch mit der Materialpflege verbracht wurden.

Die Bereitschaftsleitung bedankt sich bei allen Beteiligten für die geleistete ehrenamtliche Arbeit und die hohe Einsatzfreude. Danke möchten wir auch dem katholischen Pfarramt für die Überlassung der Stellplätze für unsere Zelte sagen. Die zurückgespiegelte Anerkennung des Faschingskomitees Mering „Lach Moro“ zeigt uns die professionelle Erfüllung unseres Auftrages auch unter schwierigen Bedingungen.

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86415 Mering 

Tel. 0 82 33/ 73 90 20 - 2

Fax: 0 82 33/ 77 95 54 - 9

Mobil: 0151/ 64 95 90 90

E-Mail: info[a]brk-mering.de

 

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