Wasserwacht im nasskalten Element

Veröffentlicht am 25.04.2015
Startplatz Donauschwimmen 2015
Teilnehmer aus Kissing
Wasserwacht Kissing in der kalten Donau

sechs Kissinger nahmen am Donauschwimmen teil


„Spaß gemacht“ hat es den Mitgliedern der Kissinger Wasserwacht im Roten Kreuz, beim 46. Donauschwimmen in Neuburg an der Donau teilzunehmen. Diese Euphorie strahlten auch ausnahmslos alle Mitwirkenden, und das waren immerhin 2184, gegenüber der großen Zuschauerkulisse aus. Allerdings vermochten das nur einige wenige so recht glauben, hatten sie zuvor auch nur einen kurzen Blick auf die winterlich weiße Landschaft geworfen.

 

Als Beweis für die Leistungsbereitschaft, auch in extremen Situationen rettend einzugreifen, wertete der Schirmherr und Oberbürgermeister der Stadt Neuburg. Dr. Bernhard  Gmehling, dieses Spektakel in seiner Heimatstadt, das von der dortigen Wasserwacht  bereits zum 46. Male veranstaltet wurde und mit 2184 Teilnehmen aus 172 Städten aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland bestens besucht war. Mit Sabrina Schmidbaur, Lena Heinlein, Valentin Hamberger, Florian Jung, Hannes Bader und Manfred Tschirner waren Mitglieder der Kissinger Wasserwacht bereits zum 23. Male dabei. Mitglieder der Schnelleinsatzgruppe Kissing haben , die die vier Kilometer in der 2,5 Grad „warmem“ Donau als zusätzliche freiwillige Übung wahrgenommen

 

Um auch unverkennbar ihre Heimatgemeinde Kissing zu repräsentieren, in der sie bereits seit 40 Jahren am Auensee eine Wasserwachtstation betreuen, bedienten sie sich eines ausgedienten Ortsschildes, das, auf einem alten Autoreifen montiert, auf der Donau mit schwamm.

Rein rechnerisch gesehen musste das Bad in der Donau eigentlich noch zum Aufwärmen dienen, da die Außentemperatur  zwei  Grad plus zeigte, das Wasser 2,5  Grad plus hatte. Jedoch, so versicherten die Wasserwachtler, sinke die Temperatur auf der Haut trotz der wärmenden, aber nicht wasserdichten,  Neoprenanzüge ab. Eine zu heftige Körperbewegung würde so unweigerlich eher zum Frieren als zum aufwärmen führen.

 

Als einen Test für Mensch und Material bezeichnete Ortsgruppenleiter Manfred Tschirner die Teilnahme beim größten Winterschwimmen Europas.  Es sei erforderlich für die Wasserwacht, an derartigen Übungen, auch als Faschingsgaudi wie hier in Neuburg, teilzunehmen, da Unfälle im Winter immer wieder die Einsatzbereitschaft der Wasserwacht fordern.

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